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Pigment- oder Dye-Tinte am VP700? So triffst Du die richtige Wahl

Stell Dir vor, Dein Etikett sitzt perfekt – und verwischt beim ersten Tropfen Wasser. Genau hier entscheidet sich, ob Dein VIPColor VP700 mit seinen Dye Tinten die richtige Wahl ist, du einen Drucker wie den VP750 mit Wasser beständigeren Tinten nutzten solltest - einen anderen Drucker mit pigmentierter Tinte verwenden solltest - oder sogar den Druck noch laminieren musst. Alle Varianten haben ihre Stärken, und die Wahl hängt davon ab, wohin Dein Etikett geht und was es aushalten muss.

Der VP700 druckt mit Memjet-Technologie und erreicht bis zu 1600 dpi bei einer Druckbreite von bis zu 215,9 mm. Was viele nicht wissen: Die Tintenwahl beeinflusst nicht nur die Optik, sondern auch Haltbarkeit, Materialauswahl und Wartung. Wir von Karley zeigen Dir, worauf Du achten solltest.

Dye-Tinte: brillante Farben für den Innenbereich

Dye-Tinte – bei VIPColor als VersaPass bekannt – zieht tief ins Material ein und liefert leuchtende, satte Farben. Für Etiketten, die drinnen bleiben, ist das oft die wirtschaftlichste Lösung.

  1. Brillante Farbwiedergabe: Ideal für Markenauftritte, Produktkennzeichnung und Regalwirkung.
  2. Große Farbtanks: Die VP-Serie arbeitet mit großen, separaten Tintentanks – das senkt Deine Kosten pro Etikett spürbar.
  3. Feine Tröpfchen: Die geringe Tröpfchengröße sorgt für scharfe Kanten und feine Details.
  4. Grenzen kennen: Auf stark saugenden Papieretiketten kann Dye-Tinte bei Feuchtigkeit verlaufen – für Außen oder Kühlbereich ist sie nicht erste Wahl.

Pigmenttinte: robust, wenn es hart zur Sache geht

Pigmenttinte legt sich als Pigmentschicht auf das Material, statt einzuziehen. Das macht sie deutlich widerstandsfähiger – genau richtig für Etiketten, die Reibung, Feuchtigkeit oder UV-Licht ausgesetzt sind.

  1. Wasserfest: Geeignet für Flaschen, Kanister und Produkte mit Kondenswasser.
  2. UV-beständig: Farben bleiben länger stabil, wenn Etiketten Licht ausgesetzt sind.
  3. Kratzfest: Weniger Empfindlichkeit beim Transport und in der Logistik.
  4. Materialwahl entscheidet: Auf Polyester oder beschichtetem Material spielt Pigmenttinte ihre Stärke voll aus – bei reinem Papier ist der Vorteil geringer.

Wichtig zu wissen: Der VP700 ist für Dye-Tinte ausgelegt. Wenn Du wasser- und UV-beständigere Etiketten brauchst, lohnt der Blick auf den VIPColor VP750 – er ist genau für diesen Anspruch positioniert. Welcher Drucker zu Deinem Material passt, klärst Du am besten vorab.

Der VP750 an sich hat Wasser beständigere Tinten - aber auch keine pigmentierten Tinten. Für einige Zertifikat wie BS5096 wird aber genau das verlangt. Dann könnte ein Afinia L502, DTM Print CLP2200e bei kleineren Mengen die richtige Wahl sein - oder ein EPSON C8000 C6000 oder C6500.

So findest Du Deine Tinte – in drei Schritten

Bevor Du Dich festlegst, hilft ein kurzer Praxis-Check:

  1. Einsatzort prüfen: Drinnen, draußen, Kühlung, Feuchtigkeit? Das ist der wichtigste Faktor.
  2. Material wählen: Papier für Innen, Polyester oder beschichtet für robuste Anwendungen.
  3. Testen statt raten: Lass Dir kostenlose Musterdrucke auf Deinem eigenen Material anfertigen – so siehst Du Farbe und Haltbarkeit, bevor Du investierst.

Und noch ein Praxistipp: Sprich mit uns, nenne uns alle Details zu Deinem Projekt und lass uns zusammen das Projekt mit unserer Erfahrung angehen. Nicht umsonst findest Du bei Karley auch die Möglichkeit für die verschiedenen Farbetikettendrucker Musterdrucke auf verschiedenen Materialien anzufordern und im Projekt von uns auch Mietgeräte für den Live Test zur Verfügung gestellt zu bekommen!

Wir von Karley beraten Dich persönlich, zeigen Dir den VP700 im Showroom in Recklinghausen und drucken Dein Wunschmotiv auf Deinem Material vorab als Muster. So entscheidest Du auf Basis eines echten Ergebnisses – ganz ohne Risiko. Ruf uns einfach an, ein Mensch ist direkt am Telefon.